Finanzierung von neuen Komponenten, Anlagenerweiterungen und neuen Betriebsmodellen
Viele Betreiber überlegen derzeit in folgende Bereiche zu investieren:
1) Reduzierung der Betriebskosten (vor allem Strom-, Verschleiß-, und Wartungskosten)
2) deutliche Erhöhung der Betriebsstabilität (und ruhigere Nächte), da die Biogasanlagen immer komplexer geworden sind
3) Annahme flexibler Futterstoffe wegen erhöhter Substratpreise und dem Maisdeckel (Verringerung des Maisanteiles)
4) Erweiterung und Vergrößerung der Biogasanlage
entweder 4a) zum Speicherkraftwerk für möglichst vollständige und hohe Energievermarktung (Strom und Wärme)
oder 4b) zur Zusatzproduktion und Vermarktung von Biomethan, CO2, CNG oder LNG
Viele Betreiber fragen sich dazu, was denn die beste Finanzierungslösung für Sie ist:
Finanzierung, Leasing, Mietkauf oder eine Kombination daraus.
Gerade bei den steigenden Zinsen ist hier eine genaue Betrachtung und Beratung durch einen Profi sinnvoll, um unnötige Zinsen oder Nebenausgaben zu vermeiden.
Hier sind branchenerfahrene Finanzpartner die beste Wahl. Sie sind auf die individuelle Bewertung und Finanzierung von Biogasanlagen und landwirtschaftlichen Betrieben spezialisiert und verstehen die wirtschaftlichen Besonderheiten dieser Projekte. Dies umfasst kleinere Investitionen in Rührwerke, Separatoren, SCR-Kats, dann folgen mittlere Investitionen in neue Tragluftdächer (Gasspeicher), Wärmespeicher, Substrateintrag- und Aufbereitungssysteme, Trafos, BHKW sowie Gärrestbehandlung- und -aufbereitung.
Auch für größere Projektfinanzierungen ist ein branchenerfahrener Finanzpartner der ideale Ansprechpartner.
Dies gilt für größere Flexibilisierungen, Biomethanaufbereitung und Einspeisung oder Verflüssigung zu LNG sowie der Erweiterung oder Errichtung von Wärmenetzen.
Hierbei wird die optimale Lösung für den Betreiber geprüft, entweder als Projektfinanzierung oder als Kombination von Mietkauf, Finanzierung oder Leasing.
Gerade bei Anlagenoptimierungen oder auch Erweiterungen zu neuen Betriebsmodellen wird oft unterschätzt, dass nach den Neuinvestitionen mehr monatlicher Gewinn vorhanden ist, als vor dieser Erneuerung. Ziel sollte daher sein, Investitionen so zu planen, dass sie sich durch Einsparungen oder zusätzliche Einnahmen selbst finanzieren.
Beispiel von Biogaseffizienz.info mit einem Tausch eines Feststoffbeschickers:
Ein Betreiber wechselte seinen Vertikalmischer gegen eine sparsamen Kratzkettenförderer aus und spart jährlich 5.000 € an Stromkosten ein sowie 1.000 € an Verschleißkosten.
Bei 10 Jahren Laufzeit spart er in Summe 10 x 6.000 € = 60.000 € ein gegenüber dem Weiterbetrieb mit dem Vertikalmischer.
Die Finanzierungs- oder Leasingkosten sind in diesem Fall nicht mit betrachtet worden, da hier unbekannt.
Für alle Ersatzinvestitionen gilt, arbeiten Sie bitte gezielt an der Einsparung ihrer Betriebskosten und an der Steigerung Ihres Ertrages!
Sollte dies nicht möglich sein, so erhalten Sie mit der neuen Technik wieder mehr Betriebssicherheit oder mehr Flexibilität bei der Substrat- bzw. Rohstoffverarbeitung.
Nutzen Sie zusätzlich aktuelle Förderungen beim Tausch auf energie - effizientere Komponenten mit dem BAFA - Förderprogramm (Strom - und Wärmeeffizienz !!!)
Prüfen Sie das Förderprogramm des BMEL zur Umstellung auf weniger Maisverarbeitung oder zur Emissionsreduzierung (Behälterabdeckung)!
Grundsätzlich kann ein grober Fahrplan zur Finanzierung im Biogas - Bereich wie folgt gegeben werden:
- Mietkauf und Leasing sind für alle beweglichen Güter möglich
(Beispiele reichen vom Beschicker über Rührwerke bis hin zu Trockner, Separatoren, Gaskühlung und BHKW - Prüfung immer im Einzelfall) - Der Vorteil beim Leasing besteht darin, dass sie die monatlichen Raten direkt als Betriebskosten anrechnen können (praktisch ohne Abschreibung wie bei der Finanzierung)
- Die Projektfinanzierung macht überall dort Sinn, wo eine mittlere bis größere Investition ab 1 Mio € bis über 5 Mio € ansteht
(z.B. Wärmenetz, Sanierung, Erweiterung, Umstellung auf neues Betriebsmodell)
Daher empfehlen wir, für alle Finanzierungsfragen in und um Biogasanlagen auf branchenerfahrene Experten zurückzugreifen.
Nutzen Sie die Möglichkeit bei Investitionen für mehr Betriebssicherheit, effizientere und sparsamere Komponenten im Betrieb sowie bei neuen Betriebsmodellen und Wärmenetzen.
Wenn nicht jetzt, wann dann?
